Warum schimpfst du dich Blogger, wenn du kein Blog hast?!

Warum schimpfst du dich Blogger, wenn du kein Blog hast! Ich sage auch nicht, ich bin Elektriker nur weil ich zu Hause eine Steckdose habe und ich die Lampe da einstecken kann.

Es wird sich jetzt einer oder anderer eingegriffen füllen aber ein Blog zu schreiben ist eine harte Arbeit was jeder richtiger Blogger sofort unterschreiben würde.

Ich habe letzte Zeit viele Blogs besucht und ich stelle fest, es gibt zwei Gruppen von uns:
Blogger, die Anfang des Jahres keine Motivation finden, weil beispielsweise die Reichweite sinkt und die, die wie ich mit Power durchstarten und sich vornehmen mehr für den Blog zu tun. Fakt ist, dass die Zahlen tatsächlich nicht immer zufriedenstellend sind, deswegen forscht man nach und findet dabei manchmal schöne Seiten.

Blogger

Ich verbringe viel Zeit mit Instagram (och man… sehr viel Zeit) und Tag täglich stoße ich auf Accounts in deren vorgegeben wird, man sei ein Blogger/in. Da frage ich euch, wo sind denn eure Blogs? Jeden Tag Fotos hochzuladen und ein Untertitel zu schreiben macht aus mir noch keinem Blogger. Ich verharmlose es nicht, denn das ist auch kein Zuckerschlecken. Dennoch, damit ist es nicht getan! Oder etwa doch?

Ich bin sowohl eine Influencer und eine Bloggerin und ich weiß wie hart das manchmal („manchmal“) ist. Jeden Tag Follower zu unterhalten, gute Fotos zu machen und einen interessanten Blogbeitrag zu präsentieren ist hart. Das ist aber der Grund, warum ich schreibe! Ein Instagram Account ist kein Blog. Du bist kein Blogger, wenn du kein Blog hast.

Blogger

Wie gesagt, ich habe die letzten Wochen so schöne Blogs entdeckt. Die schreibt man nicht einfach so in einer Werbepause. Die Leute geben sich Mühe, forschen, unterhalten, geben nützliche Tipps und schreiben, umschreiben bis die Texte dem Leser gefallen und für Google optimiert sind.

Ein Lob an euch, die echten Blogger, denn gute Arbeit muss belohnt werden auch wenn „Blogger“ nur ein Jobname ist!

32 Kommentare
  1. Andrea sagte:

    Ich habe schon recht viele Blogger gesehen, die aufgegeben haben, weil der Erfolg sich nicht schnell genug eingestellt hat. Und zuletzt wurde ich gefragt, wie lange es dauert, bis man mit dem Blog Geld verdienen kann. Meine Antwort war schlicht: „Wer wegen den Einnahmen einen Blog aufbaut, sollte es wahrscheinlich besser lassen. Zu groß ist die Möglichkeit, nie wirklich Geld zu verdienen. Und der Aufwand ist hoch.“ In den meisten Blogs steckt viel Herzblut und noch mehr Arbeit. Meinen ersten Blog habe ich 2007 geschrieben. Als Hobby und so ist es bis heute geblieben.
    Liebe Grüße
    Andrea

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    • Mira's World sagte:

      Liebe Andrea, in erste Linie… Respekt, für so lange bloggen Zeit! Es ist zeitaufwändig aber es macht auch Spaß. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg und alles Gute! Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche!

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  2. Tati sagte:

    Hallo Mira,

    ich gebe dir absolut recht. Sind wir doch mal ehrlich, mittlerweile nennt sich doch fast jeder Blogger. Die wahre Bedeutung bleibt da oft auf der Strecke. Das soll jetzt auch von meiner Seite aus nicht heißen, dass Instagram keine Arbeit ist, ganz im Gegenteil, aber es hat für mich nichts mit Bloggen zu tun.

    Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße – Tati

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    • Mira's World sagte:

      Liebe Tati, Instagram Account zu pflegen macht viel Arbeit und wenn man noch ein Blog unterhalten möchte, ist es doppelt so anstrengend. Das ist der Grund, warum ich gerne hätte, das zumindest der Titel Blogger, die Belohnung wäre für die fleißigen… Bloggern. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

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  3. Karen Heyer sagte:

    Hallo Mira,
    danke für Deinen netten Kommentar bei mir, ich freue mich auch schon so richtig auf den Sommer.
    Du triffst mit diesem Beitrag voll ins Schwarze. Was meinst Du, wie oft ich vergeblich versucht habe, den angeblichen Blog hinter dem Instagram- oder Facebookprofil zu entdecken. Wenn überhaupt, taucht da eine Blogseite auf, bei der seit 2 Jahren kein Post mehr erschienen ist.
    Hut ab, wenn Du Instagram parallel mit Intensität betreibst. Ich gebe zu, bei mir läuft Insta nur nebenher, weil ein Blogger auch Insta haben „muss“. Du hast das große Glück, einen Profi an Deiner Seite zu haben, der vermutlich auch die tollen Fotos von Dir macht! Den Meinigen muss ich schon direkt auffordern, mich doch auch mal abzulichten. Immer bin ich diejenige, mit der Kamera in der Hand.
    Danke für diesen Beitrag.
    Viele Grüße
    Karen

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    • Mira's World sagte:

      Liebe Karen, danke für so ein tolles Kommentar! Es ist tatsächlich nicht einfach zwei Sachen (Blog und Insta) am Leben zu halten. Ich bin wirklich froh eine Unterstützung zu haben. Es ist stressig und man verzichtet freiwillig auf Freizeit, aber ich mache es, weil es mir (noch) Spaß macht. Ich danke aber auch solchen Bloggern wie DU, denn die gegenseitiger Support ist so wichtig! Liebe Grüße!

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  4. Diana sagte:

    Oh wie recht du hast. Ich kann es auch nicht mehr hören: ich bin Blogger. Und auf die Frage wie der Blog heißt bekommt man den Instagram oder Facebook Name. Nein, du bist kein Blogger…du bist im besten Falle ein Influencer (obwohl ich diesen Name auch nicht mag) oder du hast ein SM Account.
    LG, Diana

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    • Mira's World sagte:

      Ich bin beides, Blogger und Influencer, aber es heißt für mich auf BEIDEN Fronten fleißig arbeiten. Ich finde, wir sollten stolz auf uns sein, weil wir tatsächlich als Blogger ein Blog haben. Liebe Grüße und ein schönes Restwochenende!

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  5. Sabine Gimm sagte:

    Du hast vergessen, dass die technische Pflege des Blogs auch einen erheblichen Aufwand bedeutet. Es muss alles auf dem neuesten gesetzlichen Stand sein. Und ein bisschen schick aussehen soll es auch.

    Social Media ist für mich nur ein Beiwerk. Wenn Instagram die Pforten schließen sollte, ist mein Blog (hoffentlich) noch da. Dass auf Insta & Co. so viel „gebloggt“ wird, liegt aber nicht nur an den Influencern, sondern auch an den Firmen, die diese Plattformen gern für Werbung ausnutzen. Ich schließe mich da nicht aus.

    Insgesamt ist es schon schwieriger geworden, die Leser zu unterhalten und in der Blogsphäre nicht unter zu gehen. Trotzdem: Blog bleibt Blog.

    Liebe Grüße Sabine

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  6. Miss Alice sagte:

    Du triffst es genau auf den Punkt. Ich möchte die Instagramer nicht schlecht machen, weil sie auch einen tollen Job machen. Aber um Blogger zu sein, da gehört etwas mehr dazu. Zum Einen wie du schon sagst ein eigener Blog. Dahinter steckt so viel: Arbeit, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin, Kreativität usw.
    Ganz toller Beitrag! Du motivierst mich immer wieder :).

    Liebe Grüße
    Alicja

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  7. Christine sagte:

    Ich kann deine Wut dahingehend sehr gut verstehen! Generell gibt’s dann auch noch die Gruppe Pseudo-Blogger für mich. Nur, weil jemand einen Blog hat, heißt das ja noch lange nicht, dass die Person den auch mit vernünftigen Inhalten füllt. Bei Instagram einen auf Blogger machen und dann auf dem Blog auch nur drei, vier langweilige Handyfotos zu posten, macht ja auch noch lange keinen Blogger. 😉

    Ja, es ist schon faszinierend was das richtige Atmen alles ausmacht… meine Übungen haben ihren Ursprung zum großen Teil auch im Yoga (nur mit Yoga selbst konnte ich nie so viel anfangen). Schon ein interessantes Thema!

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  8. Tamara sagte:

    Du sprichst mir aus der Seele liebe Mira!!!
    Mich ärgert es auch sehr, dass sich inzwischen so viele Blogger nennen obwohl sie nicht einmal einen Blog haben.
    Instagram ist kein Blog! Das haben wohl noch nicht alle verstanden…
    Nur nicht ärgern. 😉

    Liebste Grüße Tamara

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  9. Sarah sagte:

    Ich kann dir da nur voll und ganz zustimmen. Das ist mir jetzt auch gerade bei der Fashion Week wieder aufgefallen, man ist schon fast was besonderes, wenn man neben Instagram auch noch einen Blog hat. Eigentlich krass, wie sich das ganze so in den letzten Jahren entwickelt hat.
    Liebe Grüße
    Sarah

    Antworten
  10. Alina sagte:

    Amen! Ich habe zwei Blogs und mehrere Instagram Accounts und fühle mich so oft garnicht wie ein Blogger wo Leidenschaft drin steckt merkt man die Arbeit nicht so

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  11. Nessa sagte:

    Ich finde auch, das Instagram (und wenn der kleine Text unter dem Bild noch so schön geschrieben und mit tollen Hashtags versehen wurden) mit Bloggen absolut nicht zu vergleichen ist. Wir haben unseren Blog ja noch nicht lange, aber das hinter einem guten Post einiges an Arbeit steckt, ist uns relativ schnell klar geworden 😉
    Grüße
    Nessa

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    • Mira's World sagte:

      Viele, die ein Bild oder kurzen Text sehen, unterschätzen die Arbeit. Manchmal für „nur“ ein Bild, mach man -zig Bilder um das eine auszuwählen und der Text muss auch überlegt werden. Es gilt für Instagram und Blog, sind eben zwei Baustellen.

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  12. Anna sagte:

    Hey meine Liebe 🙂 Ich glaube die meisten nennen sich einfach Blogger weil das ein bisschen cooler & professioneller klingt, da „Influencer“ durch viele nicht gerade schöne Zeitungsbericht irgendwie einen negativen Beigeschmack bekommen hat. Ich verstehe aber auch, dass du dir aufgrund des Mehraufwands eine stärkere Abgrenzung beider Berufe wünschst. xxx Anna

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  13. Marianna sagte:

    Sehr schöne Beitrag meine liebe Mira!!! Du machst es richtig toll!!!! Guten Accounts(richtig guten!!!) gibt nicht viel!!!

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  14. Silvia Gößner sagte:

    Ein toller Beitrag meine Liebe. Solche Gedanken sind mir auch schon mal durch den Kopf geschossen. Ich finde aber das Bloggen leichter wie jeden Tag Insta zu bedienen. Hier hat wohl jeder seine Vorlieben und Schwächen. Deine Bilder sind immer sehr schön, das machst du wirklich perfekt.
    Tollen Tag wünsche ich dir noch meine Liebe

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    • Mira's World sagte:

      Ich danke dir! ich finde Instagram auch super anstrengend, da musst du tatsächlich jeden Tag aktiv sein, beim bloggen ist das ein wenig lockerer. Ich wollte damit sagen, wie schwer das ist beide Sachen gleichzeitig am laufen zu halten. Ist nicht einfach ein Blogger zu sein (lach).

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