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Duft und was wir damit verbinden?

In meinem letzten Beitrag habe ich geschrieben, über Frauen mit Stil, die man schon zum Beispiel an einem Duft erkennen kann. Natürlich muss man keine Stilikone sein, um einen Liebligsparfüm zu haben. Allerdings, ich denke das macht uns aus, das ist unsere Erkennungsmarke, ein Duft, der uns begleitet und mit dem wir uns identifizieren. Ein Geruch mit dem uns auch die anderen verbinden. Mein Favorit ist schon seit Jahren Calvin Klein Eternity, den ich problemlos jedes Mal bei Douglas nachkaufen kann.

Pfingstrosen, Maiglöckchen und Flieder- ich liebe sie alle!

Eins ist klar- Aromen, die wir wahrnehmen beeinflussen unser Leben (bewusst oder unterbewusst). Die Gerüche wirken auf das Hirn und somit wecken unsere Erinnerungen und Gefühle. Ich kann das tatsächlich bestätigen. Wenn ich draußen Jasmin rieche, denke ich direkt an meine Oma. Ein paar Meter vor ihrem Haus wuchs ein Jasmin Strauch und jedes Mal auf dem Weg zu ihr hat mich der intensive Geruch begleitet. Die Sache hat einen Haken. Die blühende Pflanze wuchs in direkter Nachbarschaft einer Mülltonne, vielleicht war das der Grund warum man das Gewächs da eingepflanzt hat. Somit denke ich immer an meine Oma und der damit verbundene Ortschaft. Nicht falsch verstehen, es ist keinesfalls schlechte Erinnerung. Ich liebe die Erinnerungen an meine schon verstorbene Oma.

Aber warum hat jeder von uns einen Lieblingsduft?

Alles Blumen aus dem Garten meiner Oma. Ich liebe intensive Gerüche, vielleicht weil ich unterbewusst keine Frau bin, die sich versteckt, sondern doch irgendwie gesehen und wahrgenommen werden will (aber das Thema lasse ich, ist schon zu psychologisch). Die Wahl also trifft immer auf Eau de Parfüm. Alles andere wäre für mich zu „flüchtig“ (abhängig von der Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung- siehe unten).Somit aufgrund meiner Erinnerungen und Gefühle, sind meine Lieblingsaromen blumige und süße Noten.

Warum?

Jetzt ein Schritt in die Vergangenheit…

Auf der Suche nach einem Parfüm, der rosig, süß und gleichzeitig frisch roch, bin ich nach Douglas. Die Verkäuferin stellte mir die in Frage kommende Flakons, der Calvin Klein war dabei und so fing unseres gemeinsames miteinander.

Trotz unserer Vorliebe, eine Rolle spielt noch Tagesform. Manchmal ändert sich der Geschmack wegen Laune, Tageszeit, Jahreszeit, Wohlbefinden und ja… vielleicht Modetrends. Wir probieren was Neues und manchmal bleiben wir dabei aber meistens nehmen wir doch das Altbewährte. Auch ich habe meinem zweiten Favoriten, aber nicht, weil es gerade angesagt ist. Mehr Jahreszeit bedingt. Für Wintermonate bevorzuge ich John Galliano, ein Duft so süß, wie die Weihnachten. Erinnert mich an Kekse backen. Leider ist das Eau de Parfüm mittlerweile sehr schwer zu kriegen.

Jetzt könnt ihr mich nicht nur auf den Bildern sehen, sondern schon fast riechen.

Ich bin aber noch nicht fertig, denn ich fand schon wieder eine lustige Studie (eine habe ich schon über Blondinen verblogt).

Die Gerüche spielen sogar eine Rolle bei der Partnerwahl. Wie? Dank der Pheromone. Ich werde die ganze Geschichte mit T- Shirts schnuppern weglassen und komme direkt zu Stripperinnen. Im Jahr 2007 berichtete Psychologe und Evolutionsbiologe Geoffrey Miller in der Fachzeitschrift „Evolution and Human Behavior“, dass während der fruchtbaren Tage bekommt eine Striptease-Tänzerinnen sogar mehr Trinkgeld. Tänzerinnen, die die Anti-Baby-Pille einnahmen und deswegen keinen Eisprung hatten, bekamen die ganze Zeit gleich viel Trinkgeld. Dafür Stripperinnen, die keine Pille nahmen und deswegen einen Eisprung hatten, bekamen während ihrer Blutung weniger Trinkgeld pro Stunde, im Vergleich zu der Zeit um den Eisprung aber fast doppelt so viel. Warum? Der Eisprung führt zu einem erhöhten Spiegel des Östrogens und der wiederum sorge dafür, dass sich die Frauen erotischer bewegten. Ob die Damen in der Zeit mehr Parfüm aufgelegt haben, stand da nicht.

Nicht nur Duftwasser verschönert uns das Leben, auch Pflegeprodukte machen unsere Tage sinnlicher.

Mein Tipp: bei meinem letzten Douglas- Bummel, habe ich die Bade- Rosenblätter gefunden. Fast zu Schade, um zu benutzen, momentan dekorieren sie mein Badezimmer.

Konzentration an Duftstoffen innerhalb einer Mischung:

  • Eau de Cologne (EdC) 3–5 %
  • Eau de Toilette (EdT) 6–9 %
  • Eau de Parfum (EdP) 10–14 %
  • Extrait de Parfum (Parfum/Parfüm) 15–30 %

Habt ihr eure Lieblingsdüfte? Wenn ja, welche? Ich bin gespannt.

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